Geschichte der Burschenschaft Andinia Das Gründungsdatum der Burschenschaft Andinia fällt offiziell auf den 26. August 1926 züruck, doch geht diesem Tage eine sechsjärige Vorgeschichte voraus.
Am 6. Oktober desselben Jahres wurde zur ersten Hauptversammlung, in der Pension des A.H. Biebrach einberufen. Die Mitglieder der neue "Burschenschaft GERMANIA" trugen zu dem bis heute gültigen Wahlspruch : Libertas - Veritas - Fraternitas, die Farben Blau - Weiß - Rot und weiße Mützen. Schon damals wurde der Name "Andinia " in Erwähnung gezogen, doch man sah schließlich davon ab, um etwaige Schwierigketan durch die Namensänlichkeiten mit dem Ausflugverien "Andina" zu vermeiden. Diese und andere Schwierigkeiten hatten aber die allmähliche Festigung des Bundes zur Folge. Abgesehen davon wurde der Wunsch, zur alten Form der Burschenschaft zurrückzukehren, immer wieder laut. Am 3. Mai 1931 war es endlich so weit : einstimmig wurde die Umformung beschlossen. Aus der "Turnerschaft Germania" entstand nun entgültig die Burschenschaft Andinia, mit den Farben Schwarz - Grün - Gold und grüner Mütze. Zu dieser Zeit zählte schon die Verbindung mit 35 Mitgliedern. Noch im nächsten Jahr schrieb Pater Leidinger die Melodie zu dem vom Pater Friedrich Löcher gedichteten Andinialied. Nun folgten zehn Jahre ( 1939 - 1949 ), in denen die Burschenschaft Andinia der Öffentlichkeit verborgen blieb, doch der burschenschaftliche Gedanke ging nicht verloren ; im Gegenteil, viele AA.HH. trugen den Wunsch mit sich, wieder neu anzufangen. Die zur Verfügung stehenden Mittel waren zwar sehr gering, aber 1949 war endlich der passende Moment gekommen : am 9. September trafen sich AH.AH. Otto Schnaidt, Georg Sprenger, Reinhold Wilhelm und Max Müller, einer Einladung des Letzteren folgend, im Club de La Unión. . Darauf folgten mehrere Hauptversammlungen mit Vorträgen im Café-Restaurant Erika in Providencia, wobei sich der Enthusiasmus durch vielseitige Unterstützung der AA.HH., auch von denen aus den Provinzen, steigerte.
Als Versammlungsort diente noch bis 1956 das Café Erika, dann aber konnte ein eigenes Heim in Holanda 0113 gemietet werden, was sehr zur Förderung des Gemeinschaftsbewußtseins beitrug. Von Holanda zog man während der Ferienzeit 1959 nach Suecia 269, bis schließlich im Juni 1962 der Wunsch, ein eigenes Heim zu besitzen, zur Wirklichkeit wurde. Man kaufte ein großes Haus in Egaña 190. Aus den Jahren, die diesem Ereigniss vorangehen, stehen hervor der große Enthusiasmus beim vom V.G. Martin Schöfer geleiteten Fechtunterricht, die Ehrengasternennung von Propst Friedrich Karle, der Eintritt in den DCB im Oktober 1960. 1961 fuhr AH. Harold Wilkendorf als erster burschenschaftlicher Austauschstudent nach Deutschland. In den nächsten Jahren gab es eine ziemlich gute Aktivität, und die Zahl der Mitgliederschaft stieg rasch. Im Jahre 1968 wurden neue Ergänzungen und Änderungen an unseren Satzungen gemacht, bis wir 1971 unsere entgültigen Grundbestimmungen uns Satzungen hatten. Im selben Jahr wurde V.G. Martin Schöfer, dank seiner Leistungen zum Ehrengast ernannt. Unser altes Haus in Egaña hat schwer unter dem Erdbeben gelitten, und die Reparaturen die man machen müßte wären so hoch gewesen, daß man zu dem Entschluss kam, ein neueres Haus zu kaufen. Ende 1970 ist dieses geschehen und im Sommer 1972 ist man zum jetzigen Heim in Bustos 2044 umgezogen. Hervorzuerheben war die große uneigennützige Hilfe die uns Herr Hermann Krämer anbot. Im selben Jahre wurde er zum fünften Ehrengast der Verbindung ernannt.
Heute befindet sich die Andinia weiterhin in Bustos 2044, wo die Aktivitäten der Burschenschaft stattfinden und 15 engagierte Aktivitas ihre Studentenzeit verbringen.
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